BNE, die bewegt.
Zukunft verstehen. Zusammenhänge erleben. Veränderung gestalten.
Erfahrungsorientierte BNE-Workshops für Schulen – mit Bewegung, Planspielen, digitalen Medien, Naturerfahrung und echten Aha-Momenten.

Unsere BNE-Workshops
Zukunft verstehen. Zusammenhänge erkennen. Gemeinsam handeln.
Bildung für nachhaltige Entwicklung ist für uns weit mehr als Klima- und Umweltschutz.
BNE beginnt dort, wo Menschen lernen, Zusammenhänge zu erkennen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, die eigene Haltung zu hinterfragen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Denn die großen Zukunftsfragen unserer Zeit lassen sich nicht allein lösen. Nachhaltige Entwicklung ist immer auch ein gesellschaftlicher Aushandlungsprozess: Interessen treffen aufeinander, Entscheidungen haben Auswirkungen auf andere und einfache Antworten gibt es nur selten.
Deshalb verbinden wir in unseren BNE-Angeboten Wissen mit Erleben, Reflexion mit Handlung und Nachhaltigkeit mit sozialen, emotionalen und interkulturellen Kompetenzen.
Unsere Workshops schaffen Räume, in denen junge Menschen ausprobieren, diskutieren, entscheiden, Konflikte aushalten, Perspektiven wechseln – und erleben können:
Ich kann verstehen. Ich kann mitentscheiden. Ich kann etwas bewirken.
BNE begreifen
Was hat Nachhaltigkeit eigentlich mit mir zu tun?
BNE kann ganz schön abstrakt klingen. In diesem Workshop wird sie begreifbar.
Was bedeutet nachhaltige Entwicklung überhaupt? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Ökologie, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und unserem eigenen Alltag? Was haben globale Entwicklungen mit Entscheidungen zu tun, die wir vor Ort treffen?
Die Teilnehmenden nähern sich diesen Fragen nicht über lange Vorträge, sondern über erfahrungsorientierte Methoden, kleine Herausforderungen, Perspektivwechsel, Diskussion und gemeinsames Handeln.
Dabei begegnen ihnen auch die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen – nicht als etwas, das auswendig gelernt werden muss, sondern als Ausgangspunkt für Fragen:
Was hat das mit meinem Leben zu tun?
Wo entstehen Zielkonflikte?
Wer entscheidet eigentlich?
Und was können wir tatsächlich verändern?
„BNE begreifen“ eignet sich als Einstieg in die Bildung für nachhaltige Entwicklung und schafft eine Grundlage für die weitere Beschäftigung mit Zukunfts- und Nachhaltigkeitsthemen.
Wer macht den Wandel?
Und wer übernimmt eigentlich die Verantwortung?
Wir müssen etwas verändern. Dieser Satz ist schnell gesagt.
Aber wer ist eigentlich „wir“?
Politik? Wirtschaft? Unternehmen? Kommunen? Schulen? Verbraucher*innen? Jede und jeder Einzelne?
Genau an dieser Frage setzt unser Workshop „Wer macht den Wandel?“ an.
Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit unterschiedlichen Interessen, Handlungsmöglichkeiten und Verantwortungsbereichen. Sie wechseln Perspektiven, beziehen Position, diskutieren und erleben, dass nachhaltige Entwicklung selten aus einfachen Entscheidungen besteht.
Was passiert beispielsweise, wenn ökologische Ziele auf wirtschaftliche Interessen treffen? Wenn eine Entscheidung für die eine Gruppe Vorteile bringt, für eine andere aber Nachteile? Und wie viel Verantwortung können wir Einzelnen übernehmen – und wo braucht es strukturelle Veränderungen?
Der Workshop macht Zielkonflikte, Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten sichtbar und lädt dazu ein, nicht bei der Frage „Was müsste man tun?“ stehen zu bleiben.
Die spannendere Frage lautet: Was können wir gemeinsam verändern – und wer muss dafür was tun?
BNE erleben – vom Verstehen ins Handeln
Unser zweitägiges BNE-Format mit interaktiver Stadtrallye
BNE wird besonders spannend, wenn Nachhaltigkeit nicht nur im Seminarraum stattfindet.
Deshalb verbinden wir in unserem zweitägigen Format Grundlagenwissen, erfahrungsorientiertes Lernen und die Erkundung des eigenen Lebensraumes.
Tag 1 – BNE begreifen
Am ersten Tag beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Grundlagen nachhaltiger Entwicklung.
Sie entdecken Zusammenhänge, begegnen unterschiedlichen Perspektiven und Interessen und setzen sich mit den Nachhaltigkeitszielen auseinander.
Dabei geht es nicht darum, fertige Antworten vorzugeben.
Es geht darum, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu erkennen, Widersprüche auszuhalten und eigene Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.
Tag 2 – Die Stadt wird zum Lernort
Am zweiten Tag geht es raus in die Hagener Innenstadt.
Mit unserer digitalen BNE-Rallye und der BIPARCOURS-App wird die Stadt zum interaktiven Lernraum.
In Teams lösen die Jugendlichen Aufgaben, suchen Orte auf, beobachten, recherchieren, diskutieren und entdecken Nachhaltigkeit dort, wo sie ihnen im Alltag begegnet.
Plötzlich werden die SDGs konkret:
Wo begegnet uns soziale Ungleichheit?
Was macht eine nachhaltige Stadt aus?
Wie hängen Konsum und globale Produktion zusammen?
Welche Rolle spielen Mobilität, Teilhabe, Ressourcen oder gesellschaftliches Zusammenleben?
Und wo können wir selbst Einfluss nehmen?
Aus abstrakten Nachhaltigkeitszielen werden Orte, Menschen, Entscheidungen und Herausforderungen direkt vor der eigenen Haustür.
Verstehen. Erkunden. Diskutieren. Gestalten.
So wird aus BNE kein theoretisches Thema, sondern eine Erfahrung.
BNE beginnt im Miteinander
Soziale, emotionale und interkulturelle Kompetenzen als Fundament
Klimawandel, gesellschaftliche Ungleichheit, Migration, Digitalisierung, Ressourcenknappheit oder demokratische Aushandlungsprozesse haben eines gemeinsam:
Wir können diese Herausforderungen nur gemeinsam lösen.
Aber gemeinsames Gestalten setzt Kompetenzen voraus.
Wir müssen zuhören können.
Andere Perspektiven verstehen.
Unterschiedlichkeit aushalten.
Eigene Interessen formulieren.
Konflikte konstruktiv bearbeiten.
Kompromisse finden.
Verantwortung übernehmen.
Gemeinsam Entscheidungen treffen.
Genau deshalb verstehen wir bei Veex die Förderung sozialer, emotionaler und interkultureller Kompetenzen als ein wesentliches Fundament von Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Unsere Workshops zu Kooperation, Kommunikation, Empathie, Vielfalt, Verantwortung, Selbstreflexion, Konfliktfähigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt stehen deshalb nicht neben unserer BNE-Arbeit.
Sie schaffen Voraussetzungen dafür, Zukunft überhaupt gemeinsam gestalten zu können.
Formate wie „Wie die Gruppe laufen lernt“, „Akzeptanz des Andersseins“, „Zusammenhalt in einer Welt voller Individuen“, „FremdSein“ oder unsere kooperations- und erfahrungsorientierten Workshops stärken genau die Kompetenzen, die junge Menschen benötigen, um sich aktiv an gesellschaftlichen Gestaltungsprozessen beteiligen zu können.
Denn BNE braucht Wissen.
Aber Wissen allein verändert noch nichts.
- Es braucht Menschen, die miteinander reden können.
- Menschen, die andere Perspektiven einnehmen.
- Menschen, die Verantwortung übernehmen.
- Menschen, die gemeinsam Lösungen entwickeln.
Zukunftskompetenz beginnt mit Beziehungskompetenz.
Und genau dort beginnt ein wesentlicher Teil unserer Arbeit.
Veex e.V. berücksichtigt die Dimensionen Soziales, Politik, Ökologie, Ökonomie & Kultur und deren Wechselwirkung !
Unsere BNE-Lernprozesse zeichnen sich dadurch aus, dass sie ökologische, ökonomische, soziale, kulturelle sowie politische Dimensionen und ihre Interdependenz berücksichtigen.
Zwischen den verschiedenen Dimensionen existieren vielfältige Wechselwirkungen. Jeder menschliche Eingriff an einem Teil des Systems verursacht Folgen, die teilweise an anderen Orten und oftmals erst zeitversetzt sichtbar werden.
Hier sind beispielsweise Kriege, Finanzkrisen, Klimawandel oder auch Artensterben erwähnt.
Die Themen, die bei Veex aus der Perspektive nachhaltiger Entwicklung betrachtet werden, werden dahingehend ausgewählt, dass an ihnen der Zusammenhang von regionalen, lokalen oder individuellen Entscheidungen und globalen Entwicklungen aufgezeigt, Interessens- und Zielkonflikte verstanden oder über die Folgen heutigen Handelns nachgedacht wird.
Wir befragen & analysieren einzelne Phänomene hinsichtlich der ökologischen, ökonomischen, sozialen, kulturellen und politischen Implikationen und befragen die Dimensionen gesellschaftlichen Handelns auf Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch auf Konflikte.
Aufgrund der komplexen Wechselwirkungen zwischen den Dimensionen nachhaltiger Entwicklung müssen diese integrativ behandelt werden – dafür bedarf es einer mehrdimensionalen Betrachtungsweise.
Gedankenspiel: Was wäre wenn ...













